Mieterstrom und Solarstrom für Wohnungseigentümerinnen: Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten? In unserer Veranstaltung beleuchten wir das Thema Mieterstrom und zeigen auf, wie auch Mieterinnen und Wohnungseigentümerinnen von günstigem Solarstrom profitieren können.
Das Prinzip von Mieterstrom ist einfach: Die Vermieterin installiert eine Solaranlage auf dem Dach des Wohnhauses, die Mieterinnen beziehen den günstigen Solarstrom und der Überschuss an erzeugter Energie wird an die Stadtwerke verkauft. Doch trotz der Vorteile für alle Beteiligten, gibt es bisher nur wenige erfolgreiche Projekte. Warum ist das so, und wie können die Hürden überwunden werden?
Tabea Ruthoff, Referentin für Photovoltaik (PV) bei der Verbraucherzentrale, wird in ihrem Vortrag verschiedene Modelle für Mieterstrom-Projekte sowie für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) vorstellen. Dabei erklärt sie, welche Chancen die Nutzung von Solarstrom für die Bewohnerinnen mit sich bringt, wie zum Beispiel Kosteneinsparungen, Klimaschutz und Unabhängigkeit von Energiepreisschwankungen. Gleichzeitig geht sie auf die Pflichten der Eigentümerinnen ein, wie etwa die Installation und Wartung der Solaranlage sowie die Einbindung der Mieterinnen in Entscheidungen.
In Diskussionsrunden und Workshops werden anschließend konkrete Beispiele und Erfahrungen aus der Praxis ausgetauscht und Fragen geklärt. Die Veranstaltung richtet sich an Mieterinnen, Eigentümerinnen, Vertreterinnen von Wohnungsgesellschaften und Stadtwerken, sowie alle Interessierten am Thema Solarstrom und Klimaneutralität.